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Integriertes Graduiertenkolleg

 

Profil und Ziele

Das integrierte Graduiertenkolleg fasst die im SFB TRR 30 tätigen Doktoranden in einem strukturierten Umfeld zusammen und soll neben der fachwissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung eine individuelle Qualifizierung für eine zukünftige erfolgreiche Tätigkeit in Forschungsinstitutionen, Universitäten und in der Industrie ermöglichen. Das Kolleg wird von den Hochschullehrern der drei beteiligten Universitäten Dortmund, Kassel und Paderborn gemeinsam getragen, wobei die Federführung durch die Universität
Kassel erfolgt.
Ziel ist die Schaffung einer gemeinsamen Struktur für die umfassende Aus- und Weiterbildung auf einem herausragenden qualitativen Niveau. Durch diese Strukturen soll eine zügige Qualifizierung der Mitarbeiter mit einer Promotion innerhalb der Bearbeitungszeit der Teilprojekte erreicht werden und gleichzeitig deren Horizont für den gesamten Themenbereich des SFB TRR 30 und darüber hinaus erweitert werden. Dies ist auch in sofern eine Herausforderung, weil die gemeinsame Plattform über drei Hochschulstandorte zu entwickeln ist.
Zudem dient die Einrichtung des Graduiertenkollegs dazu, durch die Kurzstipendiaten die Forschungsinhalte im Rahmen des Leitthemas des
SFB zu erweitern. Insbesondere sollen dadurch der Projektbereich C (Numerische Behandlung) und Projekte, in denen Polymerwerkstoffe behandelt
werden, gestärkt werden.

Qualifizierungskonzept

Das Konzept zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen des Graduiertenkollegs stützt sich auf drei Säulen.

 

Qualifizierungskonzept

Dies soll jedem Doktoranden ermöglichen, sich durch ein individuell abgestimmtes, strukturiertes hochschulübergreifendes Bildungsprogramm eine breite Wissensbasis zu erarbeiten, um sich gezielt für den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Die erste Säule des Konzepts umfasst die fachwissenschaftliche Qualifizierung. Sie erfolgt bei der Bearbeitung des jeweiligen Teilprojekts unter Führung des Projektleiters. Hierbei wird besonderer Wert gelegt sowohl auf die wissenschaftliche Selbstständigkeit als auch die Erlangung der erforderlichen spezifischen Erkenntnisse zu dem behandelten Thema.

Die weitere wissenschaftliche Qualifizierung durch die Erlangung ergänzenden Fachwissens innerhalb der zweiten Säule soll durch ein Angebot von Workshops, Arbeitsgruppen Seminaren und Vorträgen erzielt werden. Hierbei wird berücksichtigt, dass die Doktoranden unterschiedliche wissenschaftliche Vorbildungen haben.

Darüber hinaus verfolgt das Konzept eine Qualifizierung allgemeiner Natur innerhalb der dritten Säule. Dies beinhaltet insbesondere die so genannten
„Softskills“, die unabhängig vom Thema zur Bearbeitung von Projekten unerlässlich sind, z.B. verhandlungssichere Kommunikation in einer Fremdsprache, Präsentationspraktiken und die Berücksichtigung wissenschaftlich-ethischer Gesichtspunkte (z.B. die Regeln der wissenschaftlichen Praxis).

Schließlich soll durch intensiven Erfahrungsaustausch der am integrierten Graduiertenkolleg teilnehmenden Kollegiaten ein Netzwerk geschaffen
werden, das auch nach der Projektbearbeitungsphase Bestand hat.

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Studienprogramm

Um die vorgenannten Ziele für die weitere wissenschaftliche Qualifizierung zu erreichen, sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Aus den vier interdisziplinäre Arbeitsgruppen Modellierung und Simulation, Produkt- Prozess-Wechselwirkungen, Eigenschaftscharakterisierung funktional gradierter Werkstoffe, Design of Experiments – statistische Versuchsplanung heraus sind vier Themenkreise
identifiziert, die übergeordneten Charakter ausweisen:

 

Studienprogramm

Innerhalb dieser Gruppierung finden Veranstaltungen strukturiert statt. Im Bereich der Mechanik wird eine Veranstaltungsreihe mit drei Kursen angeboten, die für die Bearbeitung der Teilprojekte spezifischen theoretischen und
praktischen Fähigkeiten in der Kontinuumsmechanik und Materialtheorie vermitteln.

Im Themenbereich Mathematik / Numerische Simulation
werden derzeit die Kompaktkurse zu Iterativen Gleichungslösern und Einführung in die numerische (kompressibel) Strömungsmechanik angeboten. Sie behandeln spezielle Verfahren zur mathematischen Lösung der durch die Modellierung resultierenden Differential- und Integralgleichungen.

Der Kompaktkurs Phasenwandlung zielt auf den Themenbereich Werkstoffe und erläutert die thermodynamischen Grundlagen, die Umwandlungsarten in Stählen und weitere umwandlungsbedingte Fragestellungen.

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Aktivitäten

 

Kontakt

Prof. Dr.- Ing. Olaf Wünsch (MGK)

Institut für Mechanik
Fachgebiet Strömungsmechanik
Universität Kassel
Mönchebergstraße 7
34125 Kassel

Tel: (0561) 804 3877 (Sekretariat)
e-mail: schiminski(at)uni-kassel.de

www.ifm.maschinenbau.uni-kassel.de

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zuletzt geändert: 26.08.2008   © 2005-2010 Webmaster   Druckversion   Seitenanfang